Sehenswertes in Dahme/Mark

         Mehrere Bauwerke zeichnen die Stadt aus, wie z.B.:

Das Heimatmuseum und die Stadtbibliothek am Töpfermarkt

Die Eröffnung fand am 02. Juli 1905 statt und es ist somit das älteste Museum im heutigen Landkreis Teltow-Fläming. Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Tracht und das Brauchtum sowie das bäuerliche Leben des 18. und 19. Jahrhunderts im Niederen Fläming.             

Die Entwicklung des örtlichen Handwerks, insbesondere der hier einst bedeutenden Zigarrenindustrie und des Blaudrucks ist ebenso dargestellt. Das „Ratszimmer“ ist ein besonderer Blickfang, dies ist ausgestattet mit geschnitzten Möbeln aus der Zeit des Barocks bis zur Neorenaissance.                                   

Das Heimatmuseum bietet  Stadtführungen auf Wunsch mit Besichtigung der Hauptkirche St. Marien, des Rathauses (inkl. Turm), der Schlossruine und des

Klosters an.

 

Die Stadtbibliothek befindet sich seit dem 23.11.09 in dem ehemaligen Ratskeller des Rathauses. Menschen mit Behinderungen können über eine Rampe barrierefrei die Bibliothek erreichen.

Der Kornspeicher

Der gewaltige Fachwerkbau  wurde 1724 errichtet und besitzt 5 Etagen.        

Ungefähr 3000 gefangene französische Soldaten wurden hier nach dem Sturm auf Dahme am 07. September 1813 kurz untergebracht.

Die Gesamtschule "Otto Unverdorben"

1876 wurde die Schule als Landwirtschaftsschule eröffnet und war somit die Bildungsstätte für spätere Landwirte, Gärtner, Förster, usw.

Im 2. Weltkrieg diente die Otto Unverdorben Schule als Lazarett und wurde erst 1945 als Volksschule wiedereröffnet. Nach der Wende wurde die Schulze zur Gesamtschule mit gymnasialen Oberstufe.

2007 wurde der letzte Abiturjahrgang verabschiedet und zurzeit lernen 235 Schüler aus 80 Ortsschaften in 12 Klassen an der Otto Unverdorben Schule in Dahme/Mark.

Die Stadtmauer

Sie besteht aus sehr seltenem Material: Raseneisenstein, weshalb sie auch als "Eiserne Stadtmauer" bezeichnet wird.                                                                      

Die Stadtmauer gilt als Jahrhundertwerk, da sie bereits im 13. Jahrhundert begonnen wurde zu bauen und zeigt somit noch heute von der Wohlhabenheit und Wehrhaftigkeit der Bürger. Um die Stadtmauer führt der barrierefreie Innenstadtkurs von Dahme/Mark.

Das Rathaus

Das Rathaus wurde von 1893 – 1894 an der Stelle der alten Nikolaikirche.    

Max Jacob, ein Architekt der in Dahme geboren wurde, lieferte die Entwürfe für das Rathaus. Der Turm hat eine Höhe von 47m, wenn man seine 119 Stufen bezwingt, kann man die wunderschöne Aussicht auf Dahme/Mark und die rundum liegende  Umgebung genießen.

Die Kursächsische Postmeilensäule

Am 28.Juni 1756 wurde die Säule auf dem Markt ausgestellt, jedoch wurde sie am 14. Januar 1881 durch ein Pferdefuhrwerk schwer zerstört. Die originalteile der Säule sind in der Schlossruine ausgestellt.

Die Schlossruine

Im Jahre 1711 begann der Bau der Schlossruine. Während der Befreiungskriege 1813 wurde das Schloss als Lazarett für preußische Truppen genutzt, wodurch die Inneneinrichtung enorm litt. 1957 führte es durch den staatlichen Rückzug von Geldern zur Dachstuhlerneuerung zum Verfall.

Der Schlosspark

Der Schlosspark wurde zusammen mit dem Schloss als Barock- Garten angelegt und später als englischer Garten umgestaltet. Seit 1901 ist nun ein kleiner Tierpark in dem Schlosspark.